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Technik im Detail

Signallampen

Die alten Signallampen bestehen aus einer Anordnung von Glühlampe, Farbfilter, Linse, Streuscheibe und Schutzglas.
Bei den wichtigsten Lichtern hat die Glühlampe zwei Glühfäden, damit bei durchgebrannten Hauptfaden sofort auf den Zweiten umgeschaltet und dadurch der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. Nachts wird die Helligkeit verringert, um die Blendwirkung zu reduzieren, was gleichzeitig Energie spart und die Lebensdauer der Lampen verlängert.
Ein Farbfilter sorgt für die richtige Lichtfarbe, also rot, gelb und grün. Für weisses Licht wird ein bläulicher Farbfilter verwendet, womit der Gelbanteil der Glühlampe reduziert wird.
Das Licht wird durch eine Linse in Richtung heranfahrender Züge gebündelt und so die Sichtbarkeit auf grösserer Distanz erhöht.
Ein Schutzglas verhindert das Verschmutzen der ganzen Einheit und eine Streuscheibe verteilt das Licht auch seitlich, damit der Lokführer das Signalbild direkt neben dem Signal besser erkennen kann.
Schutzglas und Streuscheibe können auch in einem Glas kombiniert sein.

So gesehen 2009 in
Dortmund-Dorstfeld